PHAX Kaninchen-pAk ist ein ELK Biotechnology-Antikörper für Forschungsabläufe, die PHAX betreffen.
Hintergrund
Funktion: Ein Phosphoprotein-Adapter, der am XPO1-vermittelten Export von U-snRNA aus dem Zellkern beteiligt ist. Er überbrückt Komponenten, die für den U-snRNA-Export benötigt werden, einerseits die an den Cap-Bindungskomplex (CBC) gebundene snRNA und andererseits die GTPase Ran in ihrer aktiven GTP-gebundenen Form zusammen mit dem Exportrezeptor XPO1. Seine Phosphorylierung im Zellkern ist für die Bildung und den Export des U-snRNA-Exportkomplexes erforderlich, während seine Dephosphorylierung im Zytoplasma die Zerlegung des Exportkomplexes bewirkt. Er wird über den heterodimeren Importrezeptor Importin alpha/beta in den Zellkern zurückgeführt. Die Richtung des nukleären Exports wird vermutlich durch eine asymmetrische Verteilung der GTP- und GDP-gebundenen Formen von Ran zwischen Zytoplasma und Zellkern bestimmt. Sein kompartimentierter Phosphorylierungszyklus könnte ebenfalls zur Richtung des Exports beitragen. Bindet stark an m7G-gekappte U1- und U5-Small Nuclear RNAs (snRNAs) auf eine sequenzunspezifische und phosphorylierungsunabhängige Weise (nach Ähnlichkeit). Spielt auch eine Rolle bei der Biogenese der U3 Small Nucleolar RNA (snoRNA). Beteiligt am U3-snoRNA-Transport vom Nukleoplasma zu Cajal-Körperchen. Bindet stark an m7G-gekappte U3-, U8- und U13-Präkursor-snoRNAs und schwach an trimethylierte (TMG)-gekappte U3-, U8- und U13-snoRNAs. Bindet auch an Telomerase-RNA. PTM: Im Zellkern phosphoryliert. Im Zytoplasma dephosphoryliert (nach Ähnlichkeit).
Zusätzliche Antikörperinformationen
| Spezifität |
PHAX-polyklonaler Antikörper detektiert endogene Spiegel von PHAX-Protein. |
| Beschriftung des Validierungsnachweises |
Western-Blot-Analyse von Lysaten aus HT-29-Zellen unter Verwendung des RNUXA-Antikörpers. Die rechte Spur ist mit dem synthetisierten Peptid blockiert. | Immunhistochemische Analyse von paraffinfixiertem menschlichem Brustkrebs. 1, Antikörper wurde 1:200 verdünnt (4° über Nacht). 2, Tris-EDTA, pH 9,0 wurde zur Antigenrückgewinnung verwendet. 3, Sekundärantikörper wurde 1:200 verdünnt (Raumtemperatur, 45 Minuten). |